Tarife

Tarifrunden

Die Tarifpolitik und das Aushandeln von Tarifverträgen gehört zum Kerngeschäft der IG BCE. Tarifverträge werden auf Bundesebene verhandelt, vom Landesbezirk oder den Bezirken.  Der Landesbezirk ist in seinem Tarifgebiet für Tarifverträge in der Chemischen Industrie, der Kunststoffverarbeitenden Industrie, der Feinkeramischen Industrie, der Papier erzeugenden Industrie, der Hohl- und Kristallglasindustrie, der Flachglasveredelungsindustrie, der Gablonzer Industrie sowie für Vulkaniseure und einige Haustarifverträge verantwortlich. Anspruch auf die Leistungen aus dem Tarifvertrag haben nur die Mitglieder der IG BCE. Der Landesbezirk Bayern berichtet aktuell aus den laufenden Tarifrunden.

Chemie-Tarifforderung für Bayern beschlossen: 4,5 Prozent mehr und zusätzliche Mittel zur Bewältigung des demografischen Wandels

Die IG BCE hat gestern ihre Forderungen für den Tarifbezirk Bayern zur anstehenden Tarifrunde Chemie beschlossen: 4,5 Prozent mehr Geld, 60 Euro mehr für Azubis und mehr Entlastung für ältere Beschäftigte. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags soll 12 Monate betragen.  weiter

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  • Medieninformation XVIII/52

4 bis 5 Prozent mehr und Entlastung für ältere Beschäftigte

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Der Hauptvorstand der IG BCE hat am Montag (10. November) die Leitplanken für die kommende Chemie-Tarifrunde gesetzt und einstimmig eine Forderungsempfehlung beschlossen. Danach sollen die Entgelte zwischen 4 und 5 Prozent steigen, die Laufzeit des neuen Tarifvertrags soll zwölf Monate betragen. Außerdem will die Gewerkschaft das Abkommen "Lebensarbeitszeit und Demografie" weiter entwickeln und den bestehenden Demografiefonds ausbauen.  weiter

Altersteilzeit ist sicher

In der Tarifrunde "Altersteilzeit und Demografie" für die Papiererzeugende Industrie ist ein Abschluss erzielt worden. Die Bundestarifkommission hat das Verhandlungsergebnis am 22. Oktober einstimmig angenommen. Die Altersteilzeit wird bis 2020 erhalten und weiter ausgebaut, außerdem wurde eine Demografie-Analyse vertraglich vereinbart.  weiter

Auftakt zur Tarifrunde Demografie und Altersteilzeit 2014

Nach den Diskussionen in den regionalen Tarifkommissionen hat die IG-BCE-Bundestarifkommission für die Papierindustrie am 9. September 2014 in Frankfurt folgende Eckpunkte für die Ausgestaltung eines Demografietarifvertrags beschlossen:  weiter

3,1 Prozent mehr Lohn und Gehalt

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Die 3. Tarifverhandlung für die feinkeramische Industrie West am 3. Juni in Würzburg war erfolgreich. Die Löhne und Gehälter erhöhen sich um 3,1 Prozent. Die Auszubildenden erhalten 30 Euro mehr Geld. Zudem gibt es eine gemeinsame Empfehlung der Tarifvertragsparteien, die Ausgelernten im Regelfall unbefristet zu übernehmen. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 13 Monaten.  weiter

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  • Medieninformation XVIII/22

Arbeitgeber-Angebot völlig unzureichend

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Die zweite Tarifrunde für die 18.000 Beschäftigten in der feinkeramischen Industrie West sind am Freitag (23. Mai) in Würzburg ohne Einigung vertagt worden. Die Arbeitgeber hatten angeboten, die Einkommen im Gesamtvolumen um 2,1 Prozent bei einer Vertragslaufzeit von zwölf Monaten zu erhöhen. Die IG BCE wies das als „völlig unzureichend“ zurück. „Die Arbeitgeber müssen eine ordentliche Schippe drauflegen. Wir erwarten für die nächste Runde ein verhandlungsfähiges Angebot“, forderte IG-BCE-Verhandlungsführer Hans-Joachim Gerloff.   weiter

Verhandlungen ergebnislos vertagt

Die erste Verhandlungsrunde für die 18.000 Beschäftigten in der feinkeramischen Industrie West sind am Dienstag (29. April) in Würzburg ohne Ergebnis geblieben. Die Arbeitgeber legten kein Angebot vor. Die Verhandlungen werden am 23. Mai fortgesetzt.  weiter

Zweite Stufe aus letztem Tarifabschluss fällig: 3 Prozent mehr

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Beschäftigte der Papierindustrie bekommen bald mehr Geld: Zum 1. Mai 2014 wird die zweite Stufe der Erhöhung aus dem letzten Tarifabschluss fällig. Die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen steigen um 3 Prozent. Auch beim Thema Demografie geht es weiter: Am 7. Mai findet eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Arbeitgeberverband statt.  weiter

Tarifabschluss erzielt: 3,5 Prozent mehr

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Nach schwierigen Verhandlungen konnte gestern Abend (10. April 2014) ein Tarifabschluss für die bayerische Kunststoff verarbeitende Industrie erzielt werden: Ab 1. Juni 2014 werden die Löhne und Gehälter um 3,5 Prozent erhöht, für Auszubildende gibt es 35 Euro mehr. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags beträgt 15 Monate. Außerdem wurde vereinbart, die Situation von befristet Beschäftigten in der Branche zu verbessern. Auch der Tarifvertrag "Zukunft durch Ausbildung", der u.a. eine Steigerung der Ausbildungszahlen vorsieht, soll fortgeführt werden.  weiter

Forderung beschlossen

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Die Bundestarifkommission der feinkeramischen Industrie West hat heute (8. April) in Würzburg die Forderung für die Tarifrunde 2014 beschlossen. Demnach soll es eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um 5 Prozent geben, bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Außerdem sollen Bausteine entwickelt werden, die der demografischen Entwicklung in den Betrieben Rechnung tragen.  weiter

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