Tarife

Tarifrunden

Die Tarifpolitik und das Aushandeln von Tarifverträgen gehört zum Kerngeschäft der IG BCE. Tarifverträge werden auf Bundesebene verhandelt, vom Landesbezirk oder den Bezirken.  Der Landesbezirk ist in seinem Tarifgebiet für Tarifverträge in der Chemischen Industrie, der Kunststoffverarbeitenden Industrie, der Feinkeramischen Industrie, der Papier erzeugenden Industrie, der Hohl- und Kristallglasindustrie, der Flachglasveredelungsindustrie, der Gablonzer Industrie sowie für Vulkaniseure und einige Haustarifverträge verantwortlich. Anspruch auf die Leistungen aus dem Tarifvertrag haben nur die Mitglieder der IG BCE. Der Landesbezirk Bayern berichtet aktuell aus den laufenden Tarifrunden.

Der Süden startet bundesweite Demos

1,6 Prozent nach zwei bis drei Leermonaten bei einer Laufzeit von 15 Monaten: Mehr als 2000 Beschäftigte der Firmen  Wacker, Siltronic und Vinnolit machten am Dienstag (17. März) ihren Unmut über das Angebot der Chemie-Arbeitgeber deutlich zu machen.   weiter

Tarifverhandlungen beginnen

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Rainer Sturm / pixelio.de

Heute beginnen in Nürnberg die Tarifverhandlungen für die bayerische Hohl- und Kristallglasindustrie. Die Tarifkommission der IG BCE fordert eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 4,5 Prozent. Auszubildende sollen 60 Euro mehr bekommen und nach der Ausbildung übernommen werden.  weiter

Chemie-Tarifrunde: IG BCE macht weiter Druck / Seppel Kraus: Arbeitskampf auch in Bayern nicht mehr ausgeschlossen

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Cintula

Nachdem die Chemie-Tarifverhandlungen letzten Donnerstag ohne konkretes Ergebnis geblieben sind, erhöht die IG BCE den Druck und ruft ihre Mitglieder zu weiteren betrieblichen Aktionen auf. Die Arbeitgeber legten ein provokantes Lohnangebot von 1,6 Prozent bei einer Laufzeit von 15 Monaten bei 2-3 Leermonaten sowie einer einmaligen Zahlung von 200 € für einen Demografiefonds vor. Dies aber nur, wenn einer der beiden Fonds sterben wird. In Bayern wird die größte Demonstration am Dienstag, 17. März, um 12:00  Uhr im IG-BCE-Bezirk Altötting in Burghausen stattfinden.  weiter

  • image description12.03.2015
  • Medieninformation XIX/9

Arbeitgeberangebot eine Provokation

Die Chemie-Tarifverhandlungen blieben am Donnerstag (12. März) ohne konkretes Ergebnis. Die IG BCE wies ein Angebot der Arbeitgeber als „Provokation“ zurück. Die Gewerkschaft erhöht jetzt den Druck und ruft ihre Mitglieder zu Großdemonstrationen auf. Die Verhandlungen für die rund 550.000 Beschäftigten in 1.900 Betrieben werden am 26. und 27. März in Stuttgart fortgesetzt. Ein Arbeitskampf ist nicht länger ausgeschlossen.  weiter

Rund 3.000 Beschäftigte ließen die Argumente der Arbeitgeber in Bayern platzen

Zurzeit läuft die dritte Verhandlungsrunde für die Chemie-Beschäftigten. Die Bundestarifkommission kann aufgrund der großen betrieblichen Unterstützung mit einem breiten Kreuz in die Verhandlung gehen. Auch in Bayern haben zahlreiche betriebliche Aktionen etwa mit Unterstützungsbäumen stattgefunden. Doch eindrucksvoll waren die vielen, zeitgleichen "Tarifpolitischen Mittagspausen" am Mittwoch, 11. März. Rund 3.000 Beschäftigte ließen die auf Luftballons aufgedruckten Argumente der Arbeitgeber platzen und machten klar: wir können noch mehr!  weiter

Chemie-Tarifrunde: IG BCE erhöht den Druck / Morgen, 11. März, betriebliche Demonstrationen in Bayern

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Cintula

Die Chemie-Tarifrunde 2015 befindet sich in einer außerordentlich schwierigen Phase. In zwei Verhandlungsrunden haben sich die Arbeitgeber keinen Millimeter bewegt. Auch die letzte Runde am 24. Februar brachte keine Fortschritte, vielmehr sind die Fronten verhärtetet. Um den Stillstand am Verhandlungstisch zu überwinden, mobilisiert die IG BCE ihre Mitglieder. In vielen Veranstaltungen und Aktionen in den Betrieben zeigt die Gewerkschaft Flagge. In Bayern sind morgen, 11.  weiter

Forderung für Tarifrunde Hohl- und Kristallglas beschlosssen: 4,5 Prozent mehr Geld

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Rainer Sturm / pixelio.de

Die Tarifrunde für die rund 4.000 Beschäftigten in der bayerischen Hohl- und Kristallglasindustrie beginnt: Die IG BCE fordert eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 4,5 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Die Ausbildungsvergütungen sollen um 60 Euro steigen und Auszubildende übernommen werden.  weiter

  • image description24.02.2015
  • Medieninformation XIX-6

Arbeitgeber spielen mit dem Feuer

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Christian Burkert

Die Tarifverhandlungen für die 550.000 Beschäftigten in der chemischen Industrie sind am Dienstag (24. Februar) ohne Ergebnis geblieben. Die Arbeitgeber legten kein Angebot vor. Die Gespräche werden am 12. und 13. März in Neuss fortgesetzt. Die IG BCE fordert eine Anhebung der Entgelte um 4,8 Prozent bei einer Vertragslaufzeit von zwölf Monaten. Außerdem will die Gewerkschaft den Tarifvertrag „Demografie und Lebensarbeitszeit“ weiter entwickeln und den Demografiefonds ausbauen.  weiter

Chemie-Tarifverhandlungen für Bayern ergebnislos vertagt / IG BCE kritisiert harte Haltung der Arbeitgeber

Die erste Tarifverhandlung für die mehr als 60.000 Beschäftigten in der bayerischen chemischen Industrie ist heute in München ohne Ergebnis geblieben. Den Forderungen der Gewerkschaft nach 4,8 Prozent mehr Geld, 60 Euro höheren Ausbildungsvergütungen und mehr Mitteln zur Bewältigung des demografischen Wandels erteilten die bayerischen Chemie-Arbeitgeber eine klare Absage. Damit hat sich in der regionalen Verhandlungsrunde die harte Haltung der Arbeitgeber bestätigt. Die Tarifverhandlungen werden am 24. Februar auf Bundesebene fortgesetzt.  weiter

  • image description22.01.2015
  • Medieninformation XIX/3

4,8 Prozent und Weiterentwicklung der Demografie-Tarifverträge

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Christian Burkert

Die IG BCE fordert für die 550.000 Beschäftigten in der chemischen Industrie eine Erhöhung der Entgelte um 4,8 Prozent. Das hat die große Tarifkommission der Gewerkschaft am Donnerstag (22. Januar) in Kassel beschlossen. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags soll zwölf Monate betragen. Außerdem will die IG BCE den Tarifvertrag „Lebensarbeitszeit und Demografie“ weiterentwickeln und den bestehenden Demografiefonds ausbauen.  weiter

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