Tarife

Tarifrunden

Die Tarifpolitik und das Aushandeln von Tarifverträgen gehört zum Kerngeschäft der IG BCE. Tarifverträge werden auf Bundesebene verhandelt, vom Landesbezirk oder den Bezirken.  Der Landesbezirk ist in seinem Tarifgebiet für Tarifverträge in der Chemischen Industrie, der Kunststoffverarbeitenden Industrie, der Feinkeramischen Industrie, der Papier erzeugenden Industrie, der Hohl- und Kristallglasindustrie, der Flachglasveredelungsindustrie, der Gablonzer Industrie sowie für Vulkaniseure und einige Haustarifverträge verantwortlich. Anspruch auf die Leistungen aus dem Tarifvertrag haben nur die Mitglieder der IG BCE. Der Landesbezirk Bayern berichtet aktuell aus den laufenden Tarifrunden.

Tarifrunde Kunststoff: Erste Verhandlung ergebnislos

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Die erste Tarifverhandlung für die bayerische Kunststoff verarbeitende Industrie wurde heute Nachmittag (11. Mai) in Kirchheim bei München ohne Ergebnis unterbrochen und auf den 10. Juni vertagt.  weiter

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  • Medieninformation XIX/26

Arbeitgeber legten kein Angebot vor

Die Tarifverhandlungen für die rund 50.000 Beschäftigten in der Papierindustrie sind am Dienstag (5. Mai) in Darmstadt ohne Ergebnis geblieben. Die Arbeitgeber haben kein Angebot vorgelegt. Die Gewerkschaft fordert eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 5 Prozent. Die Verhandlungen werden am 11. und 12. Juni in Darmstadt fortgesetzt.  weiter

Tarifrunde Kunststoff beginnt: 4,8 Prozent mehr und zusätzliche Mittel zur Bewältigung des demografischen Wandels

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Die IG BCE hat am 4. Mai 2015 ihre Forderung für die Beschäftigten der Kunststoff verarbeitenden Industrie in Bayern beschlossen: Die Löhne und Gehälter sollen um 4,8 Prozent steigen, die Ausbildungsvergütungen einheitlich um 75 Euro. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags soll 12 Monate betragen. Außerdem soll das Urlaubsgeld deutlich erhöht sowie mehr Mittel zur Bewältigung des demografischen Wandels bereitgestellt werden.   weiter

Kunststoff-Tarifrunde startet: Forderungsempfehlung beschlossen

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Der Startschuss für die diesjährige Tarifrunde für die Kunststoff verarbeitende Industrie in Bayern ist erteilt. Die zuständige Tarifkommission hat am Mittwoch (15. April 2015) über ihre Forderungsempfehlung beraten und mehrere Punkte für die beginnenden Diskussionen in den Betrieben beschlossen.  weiter

Tarifabschluss Hohl- und Kristallglas Bayern erzielt: 4 Prozent mehr Geld / Unbefristete Übernahme soll der Regelfall werden

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Die Beschäftigten der bayerischen Hohl- und Kristallglasindustrie bekommen mehr Geld: Die Löhne und Gehälter steigen noch diesen Monat um 4 Prozent. Die Ausbildungsvergütungen werden um 60 Euro erhöht. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags beträgt 24 Monate. Darauf haben sich die Tarifparteien heute Nachmittag in der dritten Verhandlungsrunde in Nürnberg geeinigt. Außerdem wird nach der Ausbildung die unbefristete Übernahme empfohlen.  weiter

Vor nächster Verhandlung: Beschäftigte bekennen sich beim bayerischen Aktionstag zur Forderung der IG BCE

Am Donnerstag (16. April 2015) findet die dritte Tarifverhandlung für die Beschäftigten in der bayerischen Hohl- und Kristallglasindustrie statt. Am heutigen Aktionstag (15. April 2015) haben sich viele Beschäftigte in den Bezirken Mainfranken, Kelheim-Zwiesel und Nordostbayern mit roten Basecaps oder durch das Tragen von Buttons zur Forderung der IG BCE bekannt.  weiter

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  • Medieninformation XIX/18

5 Prozent mehr

Die IG BCE fordert für die 50.000 Beschäftigten in den rund 150 Betrieben der Papier-Industrie eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 5 Prozent. Um die Attraktivität der Ausbildungsberufe in der Branche zu erhöhen, sollen zudem die Ausbildungsvergütungen überproportional steigen. Das hat die Bundestarifkommission der Gewerkschaft am Mittwoch (1. April) in Frankfurt beschlossen. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags soll zwölf Monate betragen. Verhandlungsauftakt ist am 5. Mai in Darmstadt.  weiter

Auch zweite Tarifverhandlung Hohl- und Kristallglas Bayern vertagt / IG BCE weist Angebot zurück

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Auch die zweite Tarifverhandlung für die bayerische Hohl- und Kristallglasindustrie ist am Freitag (27. März) in Nürnberg ohne Ergebnis geblieben. Die gewerkschaftliche Tarifkommission hat das letzte Angebot der Arbeitgeber – bei einer Laufzeit von 24 Monaten eine Lohnerhöhung um 3,5 Prozent - als unzureichend zurückgewiesen. Die nächste Verhandlung findet am 16. April statt.  weiter

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  • Medieninformation XIX/17

2,8 Prozent Entgelterhöhung und 412 Euro mehr für den Demografiefonds

IG BCE und Chemie-Arbeitgeber haben in der vierten Verhandlungsrunde am Freitag (27. März) ein Ergebnis unter Dach und Fach gebracht. Die Entgelte der 550.000 Beschäftigten steigen um 2,8 Prozent, die Ausbildungsvergütungen um 40 Euro. Außerdem wird der betriebliche Demografiefonds von 338 auf 750 Euro pro Beschäftigten und Jahr aufgestockt.  weiter

Tarifverhandlung Hohl- und Kristallglas Bayern vertagt: Arbeitgeber-Angebot für IG BCE völlig unakzeptabel

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Die erste Tarifverhandlung für die bayerische Hohl- und Kristallglasindustrie ist am Dienstag (17. März) in Nürnberg ohne Ergebnis geblieben. Zwar legten die Arbeitgeber bereits in der ersten Runde ein Angebot vor – eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um 1,7 Prozent -, dies hat die Tarifkommission der Gewerkschaft aber als „völlig unakzeptabel“ zurückgewiesen.  weiter

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