Tarife

Tarifrunden

Die Tarifpolitik und das Aushandeln von Tarifverträgen gehört zum Kerngeschäft der IG BCE. Tarifverträge werden auf Bundesebene verhandelt, vom Landesbezirk oder den Bezirken.  Der Landesbezirk ist in seinem Tarifgebiet für Tarifverträge in der Chemischen Industrie, der Kunststoffverarbeitenden Industrie, der Feinkeramischen Industrie, der Papier erzeugenden Industrie, der Hohl- und Kristallglasindustrie, der Flachglasveredelungsindustrie, der Gablonzer Industrie sowie für Vulkaniseure und einige Haustarifverträge verantwortlich. Anspruch auf die Leistungen aus dem Tarifvertrag haben nur die Mitglieder der IG BCE. Der Landesbezirk Bayern berichtet aktuell aus den laufenden Tarifrunden.

Jetzt 2,4 Prozent mehr Geld in der Papierindustrie

Zum 1. September 2016 wird die 2. Stufe aus dem letzten Tarifabschluss für die Papierindustrie fällig: Die Löhne und Gehälter erhöhen sich um 2,4 Prozent. Die Ausbildungsvergütungen steigen um 25 Euro. Der Tarifvertrag kann erstmals zum 30. Juni 2017 gekündigt werden.  weiter

Erhöhung in zwei Stufen: 3,0 und 2,3 Prozent

Nach einem zweitägigen Verhandlungsmarathon haben IG BCE und Chemie-Arbeitgeber am 23. Juni in Lahnstein den Tarifabschluss 2016 unter Dach und Fach gebracht. Die Entgelte der 550.000 Beschäftigten steigen um insgesamt 5,3 Prozent. Im ersten Schritt erfolgt eine Anhebung um 3,0 Prozent, nach 13 Monaten eine weitere Erhöhung um 2,3 Prozent. Außerdem haben die Chemie-Tarifparteien das Vertragswerk „Zukunft durch Ausbildung und Berufseinstieg“ weiter entwickelt und ausgebaut.  weiter

  • image description14.06.2016
  • Medieninformation XX / 22

Erste Bundesrunde ohne Ergebnis

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Stefan Koch

Die Tarifverhandlungen für die rund 550.000 Beschäftigten in der chemischen Industrie blieben am Dienstag (14. Juni) ohne Abschluss. Die Arbeitgeber legten kein Angebot vor. Die Gespräche werden am 22. Juni in Lahnstein fortgesetzt. Die IG BCE fordert eine Erhöhung der Entgelte um 5 Prozent und die Weiterentwicklung des Tarifvertrags „Zukunft durch Ausbildung und Berufseinstieg“.  weiter

Tarifrunde Chemie 2016: Erste Tarifverhandlung für Bayern ergebnislos vertagt

Die erste Tarifverhandlung in der bayerischen chemischen Industrie zwischen der IG BCE und dem VBCI (Verband der Bayerischen Chemischen Industrie) ist heute (3. Juni 2016) in München ohne Ergebnis geblieben. Die IG BCE fordert eine Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen um 5 Prozent. Außerdem soll der Tarifvertrag „Zukunft durch Ausbildung und Berufseinstieg“ weiterentwickelt werden. Die Arbeitgeber legten in der sachlich geführten Wirtschaftsdebatte kein Angebot vor. Die Tarifverhandlungen werden am 14. Juni auf Bundesebene in Hannover fortgesetzt.   weiter

  • image description25.05.2016
  • Medieninformation XX/16

IG BCE fordert 5 Prozent mehr

Die IG BCE fordert für die rund 550.000 Beschäftigten in der chemischen Industrie eine Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen um 5 Prozent. Außerdem soll der Tarifvertrag „Zukunft durch Ausbildung und Berufseinstieg“ weiter entwickelt werden. Das hat die große Tarifkommission der Gewerkschaft am Mittwoch (25. Mai) in Hannover  einstimmig beschlossen.  weiter

Tarifabschluss erzielt: 3,1 Prozent mehr Geld

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Thomas Klauer / pixelio.de

Für die Beschäftigten in der Gablonzer Industrie konnte bereits in der ersten Verhandlung am 29. April 2016 ein Tarifabschluss erzielt werden: Ab 1. Juni 2016 erhöhen sich die Entgelte und Ausbildungsvergütungen um 3,1 Prozent. Außerdem gibt es für die Monate April und Mai eine Einmalzahlung von 100 Euro, für Azubis von 50 Euro. Der Tarifvertrag kann erstmals zum 31. Mai 2018 gekündigt werden.  weiter

  • image description08.04.2016
  • Medieninformation XX/9

Entgelterhöhung um 5 Prozent

Der IG-BCE-Hauptvorstand hat am Freitag (8. April) in Hannover die Eckpunkte für die Chemie-Tarifrunde 2016 gesetzt und die Forderungsempfehlung beschlossen. Danach sollen die Entgelte und Ausbildungsvergütungen um 5 Prozent steigen. Außerdem will die Gewerkschaft den Tarifvertrag „Zukunft durch Ausbildung und Berufseinstieg“ weiterentwickeln.  weiter

Forderung beschlossen

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Cintula

Nach der Kündigung des aktuellen Entgelttarifvertrages für die Gablonzer Industrie hat die Tarifkommission am 3. März 2016 einstimmig ihre Forderung beschlossen:  weiter

  • image description03.02.2016
  • Medieninformation XX/3

Arbeitsplatzsicherheit für Werkfeuerwehren erreicht

IG BCE und Chemie-Arbeitgeber haben am Dienstagabend (2. Februar) in Wiesbaden im Schlichtungsverfahren eine tarifvertragliche Regelung für die Werkfeuerwehrleute in der chemischen Industrie abgeschlossen. Danach haben Werkfeuerwehrleute künftig Anspruch auf einen alternativen Arbeitsplatz im Unternehmen mit entsprechender finanzieller Absicherung, wenn sie aus Gesundheits- oder Altersgründen ihren Beruf nicht weiter ausüben können. Zudem erhalten sie für Einsätze in der Nacht oder während der Rufbereitschaft am Sonntag Zuschläge von bis zu 60 Prozent.  weiter

Tarifabschluss für bayerische Vulkaniseure

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Thomas Klauer / pixelio.de

Am 17. Dezember 2015 ist ein Tarifabschluss für das bayerische Reifenmechaniker- und Vulkanisierhandwerk gelungen: Ab 1. Januar 2016 werden die Löhne um 2 Prozent erhöht. Die Ausbildungsvergütungen werden um jeweils 100 Euro angehoben. Außerdem steigen die vermögenswirksamen Leistungen um 2 Euro auf 22 Euro im Monat. Die neuen Tarifverträge haben eine Laufzeit von 12 Monaten und können erstmals zum 31. Dezember 2016 gekündigt werden.  weiter

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