Tarife

Tarifrunden

Die Tarifpolitik und das Aushandeln von Tarifverträgen gehört zum Kerngeschäft der IG BCE. Tarifverträge werden auf Bundesebene verhandelt, vom Landesbezirk oder den Bezirken.  Der Landesbezirk ist in seinem Tarifgebiet für Tarifverträge in der Chemischen Industrie, der Kunststoffverarbeitenden Industrie, der Feinkeramischen Industrie, der Papier erzeugenden Industrie, der Hohl- und Kristallglasindustrie, der Flachglasveredelungsindustrie, der Gablonzer Industrie sowie für Vulkaniseure und einige Haustarifverträge verantwortlich. Anspruch auf die Leistungen aus dem Tarifvertrag haben nur die Mitglieder der IG BCE. Der Landesbezirk Bayern berichtet aktuell aus den laufenden Tarifrunden.

Abschluss erzielt!

Foto: 

Rainer Sturm / pixelio.de

Die Tarifverhandlungen in der bayerischen Hohl- und Kristallglasindustrie kamen in der zweiten Verhandlungsrunde am 23. März zum Abschluss: 2,5% Entgelterhöhung ab 1. April 2017. 2% Entgelterhöhung ab 1. Februar 2018. Ausbildungsvergütungen steigen ab 1. April 2017 um 90 Euro. Das Ergebnis im Detail:  weiter

Tarifverhandlungen Hohl- und Kristallglas bleiben in erster Verhandlungsrunde ergebnislos: Arbeitgeber unterbreiten ein Angebot, das nicht verhandelbar ist.

Foto: 

Rainer Sturm / pixelio.de

Die erste Tarifverhandlung für die bayerische Hohl- und Kristallglasindustrie ist am Donnerstag, 2. März 2017, in Nürnberg ohne Ergebnis geblieben. Entgegen der wirtschaftlichen Lage, stabilen bis positiven Prognosen und positiven Berichten aus den Betrieben, beharren die Arbeitgebervertreter auf dem Standpunkt, das gelte alles nicht für die bayerische Glasindustrie.  weiter

Forderung für Tarifrunde Hohl- und Kristallglas beschlossen: 4,5 Prozent Entgeltsteigerung und mindestens 90 Euro mehr Ausbildungsvergütung

Foto: 

Rainer Sturm / pixelio.de

Die Tarifkommission der bayerischen Hohl- & Kristallglasindustrie in Bayern hat am Dienstag, 14.02.2017, in ihrer Sitzung einstimmig die Kündigung des Lohn- und Gehaltstarifvertrages beschlossen und fordert eine Entgeltsteigerung von 4,5 Prozent sowie eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um mindestens 90 Euro.  weiter

Tarifabschluss Kunststoff: Erhöhung in zwei Stufen um 2,8 und 2,5 Prozent

Foto: 

lichtkunst.73 / pixelio.de

IG BCE und Kunststoff-Arbeitgeber haben nach schwierigen Verhandlungen in der zweiten Runde am Donnerstag (8. Dezember) einen Tarifabschluss für die bayerische Kunststoff verarbeitende Industrie erzielt. Die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen steigen in zwei Stufen um insgesamt 5,3 Prozent. Im ersten Schritt erfolgt eine Anhebung um 2,8 Prozent, nach 14 Monaten eine weitere Erhöhung um 2,5 Prozent. Die Gesamtlaufzeit beträgt 24 Monate. Außerdem wird der Tarifvertrag „Zukunft durch Ausbildung“, der eine Mindestzahl an Ausbildungsplätzen vorsieht, fortgeführt.    weiter

Tarifrunde Kunststoff: Erste Verhandlung ergebnislos

Foto: 

lichtkunst.73 / pixelio.de

Die erste Tarifverhandlung für die bayerische Kunststoff verarbeitende Industrie wurde heute in München ohne Ergebnis unterbrochen und auf den 8. Dezember vertagt. Die IG BCE fordert eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um 5,5 Prozent sowie eine Fortführung des Tarifvertrags „Zukunft durch Ausbildung“, der eine Mindestzahl an Ausbildungsplätzen vorsieht. Auch Vorteile für Mitglieder werden verlangt.  weiter

Tarifrunde Kunststoff beginnt: Forderung beschlossen

Foto: 

lichtkunst.73 / pixelio.de

Die Tarifkommission der IG BCE hat heute in Nürnberg einstimmig ihre Forderung für Tarifrunde der bayerischen Kunststoff verarbeitenden Industrie beschlossen: Gefordert wird eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um 5,5 Prozent. Und der Tarifvertrag „Zukunft durch Ausbildung“, der eine Mindestzahl an Ausbildungsplätzen vorsieht, soll fortgeführt sowie Vorteile für Mitglieder thematisiert werden.  weiter

Erhöhung von 3 Prozent wird jetzt in Bayern wirksam

Foto: 

Thomas Klauer / pixelio.de

Nachdem der bisher geltende Entgelttarifvertrag für die bayerische chemische Industrie am 31. August 2016 ausläuft, wird nun die Entgelterhöhung aus der Tarifrunde 2016 wirksam: Zum 1. September 2016 steigen die Entgelte und Ausbildungsvergütungen um 3 Prozent. Nach 13 Monaten gibt es dann eine weitere Erhöhung um 2,3 Prozent. Die Gesamtlaufzeit des Tarifvertrags beträgt 24 Monate.  weiter

Jetzt 2,4 Prozent mehr Geld in der Papierindustrie

Zum 1. September 2016 wird die 2. Stufe aus dem letzten Tarifabschluss für die Papierindustrie fällig: Die Löhne und Gehälter erhöhen sich um 2,4 Prozent. Die Ausbildungsvergütungen steigen um 25 Euro. Der Tarifvertrag kann erstmals zum 30. Juni 2017 gekündigt werden.  weiter

Erhöhung in zwei Stufen: 3,0 und 2,3 Prozent

Nach einem zweitägigen Verhandlungsmarathon haben IG BCE und Chemie-Arbeitgeber am 23. Juni in Lahnstein den Tarifabschluss 2016 unter Dach und Fach gebracht. Die Entgelte der 550.000 Beschäftigten steigen um insgesamt 5,3 Prozent. Im ersten Schritt erfolgt eine Anhebung um 3,0 Prozent, nach 13 Monaten eine weitere Erhöhung um 2,3 Prozent. Außerdem haben die Chemie-Tarifparteien das Vertragswerk „Zukunft durch Ausbildung und Berufseinstieg“ weiter entwickelt und ausgebaut.  weiter

  • image description14.06.2016
  • Medieninformation XX / 22

Erste Bundesrunde ohne Ergebnis

Foto: 

Stefan Koch

Die Tarifverhandlungen für die rund 550.000 Beschäftigten in der chemischen Industrie blieben am Dienstag (14. Juni) ohne Abschluss. Die Arbeitgeber legten kein Angebot vor. Die Gespräche werden am 22. Juni in Lahnstein fortgesetzt. Die IG BCE fordert eine Erhöhung der Entgelte um 5 Prozent und die Weiterentwicklung des Tarifvertrags „Zukunft durch Ausbildung und Berufseinstieg“.  weiter

Nach oben