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27.03.2017

Medieninformation vom 23. März 2017

Tarifrunde Hohl- und Kristallglas: Abschluss erzielt

Tarifverhandlungen Hohl- und Kristallglas kommen in zweiter Verhandlungsrunde zum Abschluss. Gegen Abend des 23. März 2017 einigten sich die Tarifverhandlungsparteien in der bayerischen Hohl- und Kristallglasindustrie auf einen neuen Tarifabschluss.

Rainer Sturm / pixelio.de

Trinkgläser

Nach anfänglich großen Differenzen konnten in konstruktiven Verhandlungen im Laufe des Nachmittags mögliche Lösungen erarbeitet werden. Die Verhandlungskommission der IG BCE sieht in dem Abschluss sowohl eine faire Beteiligung der Beschäftigten, als auch eine ausreichende Berücksichtigung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Branche.

Das Ergebnis:

  • Löhne und Gehälter steigen ab dem 01. April 2017 um 2,5%.
  • Löhne und Gehälter steigen nach 10 Monaten, ab dem 01. Februar 2018, um weitere 2%. Insgesamt steigen die Entgelte somit um 4,55%.
  • Die Ausbildungsvergütungen steigen in jedem Lehrjahr um 90€ an. Das entspricht einer Erhöhung von 9-13%, je nach Lehrjahr.
  • Die Gesamtlaufzeit beträgt 24 Monate.

„Die Verhandlungen haben gezeigt, dass beide Seiten sich ihrer Verantwortung bewusst sind“, erklärt Jörg Kammermann, Verhandlungsführer der IG BCE in Bayern. „Die Branche steht mit ihrem hohen Exportanteil, energieintensiven Produktion und dem Wettbewerbsdruck vor Herausforderungen. Die Beschäftigten zeigen tagein tagaus durch Überstunden, Flexibilität und Bereitschaft zur Feiertagsarbeit, dass sie hinter den Unternehmen stehen. Das zu erhalten ist äußerst wichtig für die Branche“.

 

Die bayerischen Glasbetriebe mit rund 4.000 Beschäftigten haben ihren

Schwerpunkt im Oberen Frankenwald, in der Oberpfalz und im Bayerischen Wald.