Medieninformation vom 21. November 2013

Chemie-Forderung beschlossen: 5,5 Prozent

5,5 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten und Auszubildenden bei einer Laufzeit von 12 Monaten – mit dieser Kernforderung will die IG BCE in Bayern in die anstehende Chemie-Tarifrunde gehen. Dies hat die Tarifkommission der Gewerkschaft unter Vorsitz des Landesbezirksleiters Seppel Kraus gestern in München beschlossen.

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Impressionen Chemie-Labor Impressionen Chemie-Labor

Außerdem soll der Tarifvertrag „Zukunft durch Ausbildung“, der die Unternehmen verpflichtet, bundesweit mindestens 9000 Ausbildungsplätze anzubieten, fortgeführt und weiterentwickelt werden. Ziel ist es, den Berufseinstieg junger Menschen nach der Ausbildung einzubeziehen.

Seppel Kraus: „Die Chemie-Konjunktur läuft. Auch für das nächste Jahr gehen die Prognosen und die Erwartungen der Unternehmen weiter nach oben. An diesem gemeinsamen Erfolg müssen auch die Beschäftigten beteiligt werden.“

Der derzeitige Entgelttarifvertrag gilt in Bayern bis Ende Januar 2014. Die Verhandlungen beginnen am 11. Dezember 2013.

In Bayern sind fast 60.000 Menschen in der Chemieindustrie, einschließlich der pharmazeutischen Industrie, beschäftigt. Produziert werden vor allem chemische Grundstoffe, pharmazeutische, spezial- oder feinchemische Produkte. Der Exportanteil ist hoch und übertrifft den Bundesdurchschnitt. Oberbayern ist mit dem „Bayerischen Chemiedreieck“ die Schwerpunktregion der bayerischen Chemiebranche

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