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20.05.2013

4. Tag der Bundesjugendkonferenz

Diskussionen bis zur letzten Sekunde

Mit Diskussionen bis zur letzten Sekunde geht die Bundesjugendkonferenz zu Ende. Dabei stand der letzte Tag der Beratungen im Zeichen der Bildung. Die Delegierten diskutieren unter anderem die Durchlässigkeit des Bildungssystems und die Fragen, welche Rolle das Thema Gewerkschaften in der Schule spielen soll und wie sich die IG BCE für die Belange von Studierenden einsetzen kann.  

Michael Löwa

Abstimmung Insgesamt vier Tage beschäftigten sich die jungen Gewerkschafter mit Politik...

"Die IG BCE kann stolz auf euch sein", lobte Edeltraud Glänzer, Mitglied im geschäftsführenden Hauptvorstand der IG BCE die jungen Gewerkschafter am Ende der 5. Bundesjugendkonferenz und zeigte sich beeindruckt von den "ernsthaften Debatten bis zur letzten Sekunde. 

Michael Löwa

 Edeltraud Glänzer, Mitglied im geschäftsführenden Hauptvorstand der IG BCE "Die IG BCE kann stolz auf euch sein", lobte Edeltraud Glänzer, Mitglied im geschäftsführenden Hauptvorstand der IG BCE die jungen Gewerkschafter am Ende der 5. Bundesjugendkonferenz.
In der Tat diskutierten die Delegierten auch am letzen Tag der Konferenz mit viel Herz und zeigten nach dem Beratungsmarathon der vergangenen Tage kaum Müdigkeit.

So stand etwa die Frage, welche Rolle das Thema Gewerkschaften in den Schulen spielen soll, auf dem Plan. Dabei sind sich die jungen Gewerkschafter einig, dass die Lehrpläne der allgemeinbildenden Schulen sowie der Berufsschulen nicht nur Wirtschaft beinhalten sollten, sondern auch Mitbestimmung, Betriebsrat und Auszubildendenvertretung sowie Arbeitnehmerrechte und Gewerkschaft Gewicht bekommen. 

  • Motivation am Morgen mit Frühsport
    Foto: 

    Michael Löwa

    Motivation am Morgen mit Frühsport: Nach zwei Tagen diskussionsreicher Antragsberatungen nehmen die  Delegierten noch Mal alle Kräfte zusammen.

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Kontrovers diskutierten die Delegierten über einen Antrag zur Durchlässigkeit des Bildungssystems. Soll der Abschluss einer dualen Ausbildung mit dem Abitur gleichgesetzt werden und so die Immatrikulation an jeder Hochschule ermöglicht werden?

Robert Haupt etwa betonte die Gefahr, dass das Abitur an Wert und Attraktivität verliert und ein Großteil der jungen Menschen nach zehn Schuljahren eine Ausbildung beginnt, mit dem Ziel zu studieren. "Dafür haben wir aber nicht genug Ausbildungsstellen", betonte Haupt. Die Mehrheit der Delegierten sprach sich jedoch für eine Gleichsetzung der Abschlüsse aus.

Doch nicht nur die Möglichkeit, Ausgelernten ein Studium zu ermöglichen, ist der Gewerkschaftsjugend wichtig. Sie wollen die Studierenden während ihrer Hochschulzeit auch besser begleiten und sich für ihre Belange einsetzen.

Michael Löwa

Die jungen Gewerkschafter diskutieren nicht nur auf der Bühne, sondern auch mit dem Tischnachbarn. Die jungen Gewerkschafter diskutieren nicht nur auf der Bühne, sondern auch mit dem Tischnachbarn.