Medieninformation vom 14. Februar 2017

Forderung für Tarifrunde Hohl- und Kristallglas beschlossen: 4,5 Prozent Entgeltsteigerung und mindestens 90 Euro mehr Ausbildungsvergütung

Die Tarifkommission der bayerischen Hohl- & Kristallglasindustrie in Bayern hat am Dienstag, 14.02.2017, in ihrer Sitzung einstimmig die Kündigung des Lohn- und Gehaltstarifvertrages beschlossen und fordert eine Entgeltsteigerung von 4,5 Prozent sowie eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um mindestens 90 Euro.

Rainer Sturm / pixelio.de

Trinkgläser
20.02.2017
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Nach einer anschließenden Diskussion über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die im Vorfeld auch schon regional stattfand, wurde die Forderung für die am 2. und 23. März stattfindenden Tarifverhandlungen aufgestellt.

Weiterhin wurde deutlich, dass die Glasindustrie ihre Attraktivität für Fachkräfte erhöhen muss. „Diejenigen Fachkräfte, die in der Region heranwachsen und deshalb sozial mit der jeweiligen Region verbunden sind, werden in den nächsten Jahren weiter zurückgehen. Dann müssen sich die Betriebe im Vergleich zu anderen als attraktiver und langfristiger Arbeitgeber aufstellen“, betont Jörg Kammermann, stellvertretender Landesbezirksleiter der IG BCE in Bayern.

Die bayerischen Glasbetriebe haben ihren Schwerpunkt im Oberen Frankenwald, in der Oberpfalz und im Bayerischen Wald.

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